Brennstoffzellen-Antrieb für schwere LKW für Emissionsfreiheit

Datum

23.11.2025

Lesezeit

2 Minuten

Autor

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Prof. Dr. Bernd-Peter Lange

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Über den Autor

Über die Autorin

Prof. Dr. Bernd-Peter Lange

Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Ingenieure entwickeln Neuheit für Schwer-Last-Verkehr

Kann auch der Fernverkehr in Zukunft emissionsfrei fahren? Ja, z.B. mit grünem Wasserstoff. Wenn dieser in einer Brennstoffzelle mit Sauerstoff zusammengeführt wird und so z.B. elektrische Energie erzeugt. Und zwar ohne Reichweitenverlust und ohne Einschränkung bei der Nutzlast. Da der Schwerlast-Verkehr bisher mehr als ein Viertel der CO²-Emissionen im Straßenverkehr verursacht, wäre es ein großer Gewinn für die Umwelt, wenn eine Umstellung bei den Neufahrzeugen schnell gelingen würde.

Drei Ingenieuren von der Firma Bosch/Stuttgart ist es offenbar gelungen, den Brennstoffzellen-Antrieb soweit zu entwickeln, dass die Industrie  große Hoffnung auf diese Antriebsart für schwere Fahrzeuge setzt. Die mögliche Reichweite mit einer Tankfüllung soll bis zu 1000 km betragen. Hinzu kommt ein weiterer Vorteil. Ein vergleichbarer LKW wiegt mit dem „neuen“ Antrieb vier Tonnen weniger als ein Batterie-betriebener. Statt Dieseltanks kommen Drucktanks für den Wasserstoff zum Einsatz. Die Betankungszeiten sind mit rund 15 Minuten vergleichbar.

Deshalb sind die Ingenieure vom Bundespräsidenten mit dem Zukunftspreis 2025  ausgezeichnet worden. Der Preis wird verliehen an Forscher*innen, die „Lösungen für drängende gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln, die das Potenzial haben, wirtschaftlich erfolgreich zu sein und neue Wachstumsfelder zu erschließen“.

Ist genügend grüner Wasserstoff vorhanden, können die Schwer-Laster sukzessive umgestellt werden. Denn schon heute sind bereits mehrere tausend Lkw mit dem neuen System von Bosch unterwegs in Deutschland und auch in China. Überdies kommt das neue System  Gabelstapler infrage, aber auch als Schiffsantrieb, sowie für stationäre Generatoren.

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Über die Autoren

Prof. Dr. Bernd-Peter Lange

Dr. Jutta Lange-Quassowski

Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Bernd-Peter Lange studierte Rechts- und Staatswissenschaften in Bonn, wo er die 1. jur. Staatsprüfung 1963 ablegte. 1966 erwarb er den Diplom Volkswirt und wurde 1967 zum Dr. jur. promoviert.

Nach seiner Mitarbeit am Institut für Konzentrationsforschung an der Freien Universität Berlin hat er 1972 eine umfassende Analyse der Antitrust-Politik in de n USA veröffentlicht.

Zunächst war er drei Jahre als Assistenzprofessor am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der FU Berlin tätig. Von 1974 bis zu seiner Emeritierung 2004 hatte er einen Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie an der Universität Osnabrück. Neben der Lehrtätigkeit war er stark in der akademischen Selbstverwaltungengagiert. Gleichzeitig war er Mitglied in zahlreichen Kommissionen der wissenschaftlichen Politikberatung sowohl auf der Ebene einzelner Bundesländer wie auch auf der Ebene der Bundesrepublik.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Medienökonomie, Technik-Folgenabschätzung und Krisenanalysen aus wirtschaftlicher, sozialer und rechtlicher Sicht.

Eine neue Aufgabe

Von Anfang 1993 bis Ende 1999 war er beurlaubt, um das Europäische Medieninstitut in Düsseldorf als dessen Generaldirektor zu leiten. Das Institut hatte Mitarbeiter aus 12 verschiedenen Ländern. Schwerpunkte der Arbeit dort waren

  • die unabhängige Beobachtung der Medien bei Wahlen in zentral- und osteuropäischen Ländern im Auftrag der EU Kommission mit mehr als 30 umfassenden Missionen
  • die jährliche Veranstaltung eines europäischen Film- und Fernsehforums, jeweils in einem anderen europäischen Land und
  • die vergleichende Medienforschung.

Er hat zahlreiche Artikel und umfassende Publikationen zu den Forschungsschwerpunkten verfasst, sowie zu den Themen des Europäischen Medieninstituts.

Er ist Inhaber des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse seit Mai 2001.

Dr. Jutta Lange-Quassowski, seine Frau ist Diplom Politologin (Berlin) und promovierte in Göttingen zum Dr. disc. pol.

Sie leitete gut 25 Jahre die Ernst-Strassmann-Stiftung. Schwerpunkt der Arbeit war die Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit.

Zusätzlich ist sie kontinuierlich ehrenamtlich tätig und ist intensiv in die Arbeit an Europaedia eingebunden.

Sie sind glücklich verheiratet und haben 3 Söhne und 3 Enkelkinder.

Fakten, Mythen und die Seele Europas.

Bei Europaedia geht es um die verständliche Präsentation von Fakten und das Hinterfragen von Narrativen. Wir wollen nicht nur Probleme aufzeigen, sondern auch die „Seele“ der europäischen Gemeinschaft – ihre Kultur und Werte.

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